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Herkunft / Geschichte

Herkunft/Geschichte

Der Australien-Silkyterrier kommt ursprünglich aus Australien. Seine Vorfahren waren hauptsächlich der aus England stammende Yorkshire-Terrier und der zähe, mutige und kraftvolle Austalien-Terrier. Sicherlich haben noch andere Rassen, wie zum Beispiel der Dandie-Dinmont-Terrier zu seinem heutigen Aussehen beigetragen. Der Beweis dafür ist der etwas hellere, seidige Haarschopf. Die Farbzusammenstellung des Silkies (blue tan) resultiert hauptsächlich aus den beiden Vorfahren Yorkshire- und Austalien-Terrier. Auch die Grösse des Silkies, die genau zwischen den beiden Züchtungen liegt, weist auf die genannten Vorfahren hin. Die richtige Größe (Schulterhöhe)
liegt zwischen 23 bis 26 cm. Das Gewicht im passendem Verhältnis zur Widerristhöhe. Die Welpen werden schwarz geboren und färben im Laufe der Monate durch. Die definitive Farbe des Felles und die Länge haben sie mit ungefähr 2 Jahren. Der Körper sollte ein Fünftel länger sein als er hoch ist. Das Haar muss seidig und im wesentlichen kürzer als beim Yorkshire-Terrier sein. Die deutsche Übersetzung des Namens „Silky-Terreir“ bedeutet ja auch „ Seidenhaar-terrier“.
Die Idee einen Silky zu züchten kam von einigen australischen Yorkshire- und Australien-Terrier Züchtern. Sie wollten einen mehr auf australische Verhältnisse und Gegebenheiten kleineren Haushund. Die Silkies wurden als Ratten- Mäuse- und Schlangenjäger eingesetzt.
Nachweisliche Berichte aus dem Jahr 1872 bestätigen, dass der Silky-Terrier – damals noch Broken Coated-Terrier genannt, in der 2. Royal Melbourne Show in zwei getrennten Klassen, eingeteilt nach Gewicht, ausgestellt wurden. In einer Klasse wurden die Hunde unter 3 ½ Kilogramm in der anderen die darüber gezeigt. Bis 1900 wurden vorwiegend (Silky) „Broken –Coated-Blue-Terrier“ unter 3 1/2 Kilogram gezüchtet. 1904 gab der „Victorian-Silky und Yorkshire Terrier-Club“, gegründet um 1900, die ersten Zuchtbestimmungen für Victorian-Silky und Yorkshire-Terriers heraus. Kurze Zeit später gründeten auch die Silky-Terrier-Züchter in Sydney ihren Sydney-Silky-Terrier-Club, der damals der größte Silky-Club in Australien wurde. Daher stammt der Name Sydney-Silky, der von manchen Leuten falsch verstanden wird, die dann nach-
fragen, ob der Sydney-Silky wieder eine eigene Rasse sei. Da Australiens Großstädte z.B. Melbourne und Sydney, sehr weit auseinander liegen
und die damaligen Transportmittel und Wege nicht so gut waren wie heute, entstanden einige Abweichungen in den Silky-Zuchtbestimmungen und hinsichtlich des einheitlichen Namens dieser kleinen Rasse. Die Sydney-Züchter nannten ihren Silky Sydney-Silky, der in der Decke (die Farbe des Rückens) etwas anders war als der Victorian-Silky aus Melbourne.
Die Zuchtbestimmungen wurden am 3. März 1959 grundlegend geändert und verbessert. Der Australien National Kennel Council legte einen gemeinsamen nationalen Namen fest – er lautet ab sofort „Australien Silky-Terrier“. Aber nicht nur der Name wurde geändert, auch die Zuchtbestimmungen wurden erneuert. Sie galten nun für ganz Australien. In den dreißiger Jahren wurden die ersten Australien Silky-Terriers nach Übersee gebracht, hauptsächlich nach Nordamerika und Europa. 1954 waren es jedoch noch weniger als 50 Hunde dieser Art, die in Amerika registriert waren.
Am 1.5.1959 wurde der Australien-Silky-Terrier anerkannt und die Zuchtbestimmungen festgelegt. Nach Europa importiert wurde der erste
Silky von Amerika gezüchtet von M. Cooley (Zwinger Coolaroo). M.P. Passerieux, Wattinies, Frankreich war der erste Züchter dieser Rasse
in Europa. Weiters züchtete in Holland Frau Reyering-Tibbe.